Westkap

496 Meter über den Tiefen der Fahrrinne von Stadhavet liegt das prachtvolle Felsplateau Vestkapp, das norwegische Westkap: einer der spektakulärsten Aussichtspunkte an der norwegischen Küste. Die Felsenklippe ist oben fast flach und stürzt senkrecht ins Meer. Bei schönem Wetter hat man einen Panoramablick zu den Gipfeln der Sunnmørsalpen, zum Hornelen, zum Gletscher Ålfotbreen und über die herausfordernde Fahrrinne Stadhavet. Vestkapp ist der westlichste Punkt auf dem norwegischen Festland und bekannt für das schönste, aber eben auch für das schlimmste Wetter im Lande. Die Fahrrinne vor Stad und Vestkapp ist wegen der starken Strömungen und dem wechselnden Wetter berüchtigt. Viele Schiffe endeten bei ihrer Reise in diesen Fahrwassern auf dem Meeresgrund, und deshalb gibt es von hier viele spannende Geschichten, aber auch Mythen. Vom Punkt Sildegapet im Süden bis nach Ervik im Norden wurden bisher immerhin 58 Schiffswracks lokalisiert!

Wo so viele dramatische Geschichten erzählt werden können, wird jetzt ein neues Kapitel aufgeschlagen: Das norwegische Zentralamt für den Schiffsverkehr hat den Bau des allerersten Schiffstunnels der Welt in Auftrag gegeben. So werden die Schiffe die Gewässer von Stadhavet fortan weitaus sicherer passieren können.

Hoddevik

Hoddevik ist eine der bekanntesten Surferspots in Norwegen. Die weißen Sandstrände sind umgeben von hoch aufragenden Bergen, die den Strand vor den härtesten Winden schützen und Hoddevik so zu einem gut geeigneten Spot für das Surfen bei extremem Wind machen. Die «Haarnadelkurven» hinunter nach Hoddevik sind fast genauso bekannt wie der Strand. Diese spektakuläre Straße ist ein beliebtes und begehrtes Fotomotiv.

Ervik

Weit draußen auf Stadlandet liegt Ervik, ein kleines Dorf mit einer dramatischen Geschichte und einem großen Angebot an Aktivitäten.

Ervik ist auch als einer der besten Surfstrände in Norwegen bekannt. Direkt neben dem schönen Sandstrand befindet sich der kleine und seltsam anmutende Friedhof. Die Kapelle wurde im Gedenken an die Passagiere des Dampfschiffes DS «Sanct Svithun» erbaut, das 1943 hier sank. Das Schiff wurde von alliierten Jagdflugzeugen angegriffen und versenkt, und viele Einwohner von Ervik riskierten damals ihr Leben, um Passagiere zu retten.

Selje und das Kloster Selja

Wenn du nach den aktiven Naturerlebnissen eine Zeit der Besinnung haben möchtest, solltest du einen Ausflug nach Selje und zur heiligen Insel Selja machen, wo du die Stille in den Klosterruinen wirklich spüren kannst. Sankta Sunniva ist Norwegens einzige Heilige – und die Legende von der heiligen Sunniva klingt wie ein Märchen. Die Insel Selja liegt mit dem Schiff 15 Minuten von Selje entfernt. In Selje ist der Pfarrhof für Besucher zugänglich, und gleich daneben liegt ein herrlich weißer Sandstrand, wo die Einheimischen selbst im Winter im Meer baden.

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