Stangelandshelleren ist ein Unterschlupf unter einem große und monumentaler Felsen, ca. 17,5 m lang und 5 m breit und bis zu 3,5 m hoch. Die günstige Lage in der Nähe des Flusses Figgjoelven sowie die reichhaltigen Funde an Feuerstein- und Knochenmaterial deuten darauf hin, dass der Ort von der Steinzeit bis zur späten Eisenzeit (6400 v. Chr. bis 570 n. Chr.) in Gebrauch war. Andere Nutzungsperioden spiegeln sich nicht im vorliegenden Entdeckungsmaterial wider, aber erfahrungsgemäß war diese Art der Besiedlung oft bis in neuere Zeit in Gebrauch.  Archäologische Untersuchungen Stangelandshelleren gilt, gemeinsam mit Vistehola, einem ähnlichen Siedlungsplatz in Randaberg, als eine der wichtigsten und interessantesten Siedlungen aus der Steinzeit auf Jæren. In der Zeit von 1906 bis 1909 wurden kleinere Ausgrabungen vorgenommen und eine beeindruckende Menge verschiedener Feuerstein- und Knochenobjekte, Muscheln und Keramiken gefunden. Leider gibt es keine Zeichnungen oder Skizzen aus den Erhebungen, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts durchgeführt wurden. Die Dokumentation besteht nur aus wenigen vagen Beschreibungen. Zuletzt wurden im August 2020 archäologische Ausgrabungen durchgeführt. Dabei wurden unter anderem Schalen von Austern, Muscheln und Schnecken gefunden. Als besonderes Fundstück gilt der Knochen von einem Stier, der damit die Haltung des ältesten Stieres Norwegens dokumentiert. Der Fund wurde auf die Mitte des Neolithikums datiert, d. h. er stammt aus der Zeit zwischen 3340 und 2890 v. Chr.  Quellen: Norark Norsk arkeologi, Stangelandshelleren et unikt kulturminne. Norark Norsk arkeologi, Knip meg i armen.

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Wo ist Stangelandshelleren?