Storrsheia ist eine von sechs vorgeschichtlichen Wüstungsstätten im Außenland der Höfe Vikeså und Store Svela. In diesem Gebiet befindet sich eine der größten Konzentrationen prähistorischer Hofstellen in Norwegen auf sehr kleinem Raum.
Ausgrabungen zeigen, dass Storrsheia während der Völkerwanderungszeit (Mitte des 4. bis Ende des 6. Jahrhunderts n. Chr.) besiedelt war. Außerdem war der Ort in der Wikingerzeit (ca. 800–1050 n. Chr.) bewohnt.
Zusammen mit Auglend, Uadal, Lerkebakken, Hadland und Monæ bildet Storrsheia eine bedeutende archäologische Landschaft. Das Gebiet wird als wichtiges „Labor“ für die Erforschung der Hofgeschichte der Eisenzeit in Norwegen betrachtet.
Die Wüstungsstätten liegen zwischen 125 und 245 Metern über dem Meeresspiegel.
Warum ist Storrsheia wichtig?
- Siedlung aus der Eisenzeit
- Nachweise aus der Völkerwanderungszeit
- Besiedlung in der Wikingerzeit
- Eine der dichtesten Ansammlungen von Wüstungen in Norwegen
- Wichtig für die archäologische Forschung
Das Gebiet ist über markierte Wege erreichbar.