Die zahlreichen Rosengärten im Stadtgebiet haben Molde den Spitznamen «Stadt der Rosen» eingebracht. Im Jahre 1913 wird der Name zum ersten Mal zu Marketingzwecken verwendet. In der englischsprachigen Broschüre einer Reederei wird Molde als «the city of roses» bezeichnet.

Ab Mitte Juni bis in den August blühen und duften Rosen in Molde. Entlang der Storgata wächst eine schöne Weißdorn-Allee und es sind Rosen in den meisten Stadtgärten gepflanzt. Die größte Rosensammlung findest man auf dem Rathausdach, aber auch im Alexandrapark sind die Rosen einen Besuch wert.

Im Romsdalsmuseum gibt die «Stadtstraße» die schöne Stimmung des alten Molde wider – mit den typischen Rankezäunen. Vom Olsmedhügel rüber zum Moldegård haben auch viele der alten Holzhäuser ihr altes Antlitz mit dem Rosenschmuck bewahrt.

Man findet ebenfalls Rosen am Aker Stadion, am Landtag, der Hochschule und am Einkaufszentrum «Roseby» und natürlich in vielen privaten Gärten. In einzelnen auch die «Molderose», die vor einigen Jahren wieder entdeckt wurde.

© Einar Engdal

Auf dem Rathausplatz in der «Stadt der Rosen» steht die Bronzeskultpur «Das Rosenmädchen», eingerahmt von Wasserfontänen. Das Rosenmädchen ist jung, schön und hat den Schoß voller Rosen. Die Skulptur war ein Geschenk 1971 von Gotlib Moe und ist von der Bildhauerin Ragnhild Butenschøn erschaffen worden.